ina biechl

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Episoden aus meinem Leben

79. Splitter - Ich bitte um einen aussagekräftigen Titel

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Ich freue mich über jeden Titel oder Kommentar und über jeden, der künftig die Splitter regelmäßig erhalzten wollen. Bitte alles an: egon.biechl@chello.at
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DIE Karen (eine solche Karen gibt es nur einmal) ist eine wichtige Person in unserem und damit auch in meinem Leben. Als Ina, jetzt meine Frau, dreizehn war, lernte sie sie kennen. Ina schätzte und schätzt Karens reges Interesse für alles, auch Außergewöhnliches. Da Ina außergewöhnlich ist, also auch für sie. Und da ich ungewöhnlich bin, hat sie auch mich ins Herz geschlossen.

Unsere Freundschaft mit Karen vertieft sich, als sie uns während ihres Auslandsaufenthalts ihr kleines Haus in Kalksburg für unseren Hochzeits-Urlaub zur Verfügung stellt. Wir nützen dieses Angebot, um dort auszuspannen, insofern das zwei Enkelkinder im Baby-Alter zulassen.

Karen ist nicht nur an allem interessiert, sie arbeitet auch hart und offensichtlich gern. Sie hat ein unglaublich umfassendes Wissen über Pflanzen. Nur einen Bruchteil davon kann Sie für die Pflege ihres Gartens, die sie professionell betreibt, nützen. Auch uns will Sie dazu motivieren, was aber nicht auf sehr fruchtbaren Boden fällt. Immerhin reicht es dafür, dass die Blumen unseren Urlaub in ihrem Haus überleben.

In ihren Wohnräumen hat sie eine umfangreiche eigene Bibliothek.Wir sind davon überzeugt, dass sie jedes einzelne Buch aus ihrer Sammlung gelesen hat. Als sie mit 80 nach Bern ins "Burgerspittel" übersiedelt, überlässt sie uns einige davon, weil sie weiss, dass meine Frau Ina grosses Interesse daran hat. Ich bin da eher ein Banause

Sie war die Lektorin für den Logotherapeuten Alfried Längle gewesen, Jetzt - anlässlich unserer Hochzeit im Jahr 1993 - ist sie unsere Gratulantin. Das ist man zwar bald, aber Karen bereitet in monatelanger Kleinarbeit eine fünf Meter (!) lange Papierrolle mit passenden und vor allem auch unpassenden Texten vor. Wir freuen uns riesig, ich besonders. Wer bekommt schon neben einer so grandiosen Ehefrau zusätzlich ein solches Hochzeitsgeschenk!

Das einmalige an dieser Papierrolle ist, dass nichts mit der Hand geschrieben wurde, sondern alles gedruckt, nämlich aus den verschiedensten Zeitungen teilweise sogar buchstabenweise ausgeschnitten. Dieser Achtzig-Jährigen traut man nicht zu, dass sie die Geschicklichkeit hat, solch detaillierte Kleinarbeit zu leisten. Vor allem traut man ihr den Humor nicht zu, den sie als zweites Ich in sich trägt.

Beispiele gefällig?

Collage-Vamp

Mit Sondergenehmigung an den Traualtar - Das Ehepaar ist brav.

Dohnal in Hochform: Da halte ich Frauen für besser als die Männer, wertvoller, seelentiefer, liebenswürdiger.

Chice Mode: „Trendwäsche“ für heiße Nächte - für jede Frau - jedermann - für Kuschelschläfer.

Motten in Aspik - für Gesunde.

Egon im Striptease-Lokal - Pfui! - Anfänger ohne Vorkenntnisse - nicht ganz!

Egon - geliebt, geehrt - Ketzer oder Gottesmann?

Dünner Kapitalfluss bei Ina und Egon - Kein Geld für eine Millionärsvilla in der Karibik.

Das perfekte Hochzeits-Spiel - „Frauen spalten“ - da gehört was dazu - O Ina!

Streichelweiches Leder auf nackter Haut voll Sehnsucht nach Wärme

INA - sie rief zu Rausch und Eskapade - „Was soll daran gut sein?“ fragte der Ehemann EGON

Collage_Herzensbrecher

13 Jahre später macht sie - als 93-Jährige - eine Collage zur Feier des Sechzigers von Ina:

Älterwerden - Herausforderungen - Endlich alt? Lebenslust statt Altersfrust - spezifische Expertise mit ina.

ina blüht neben dem brain-training - Dinge in Gang zu bringen, uns lebendig zu fühlen und happy zu sein.

Das Märchenbuch - Gute-Nacht-Geschichten für Leitente und Leidende - Adobe Reader

Noch viele Jahre sind wir mit Karen in Kontakt, besuchen sie später öfters im "Burgerspittel“ in Bern. Auch bei unserem heutigen Besuch widmet sie sich beide Tage ausschliesslich uns. Wir geniessen diese Aufmerksamkeit und lassen Sie verstehen, dass wir ihre Zuneigung zu schätzen wissen. Diese hat sie uns mit ihrem uneingeschränkten Vertrauen in uns und nicht zuletzt mit ihren Hochzeits-Glückwünschen an uns geschenkt.

Wir führen sie elegant aus und ich nütze ihre geistige Frische und bitte sie, mir ein professionelles Urteil über unsere Betriebsratszeitung „Teamwork“ zu geben. Ihre Rückmeldung am nächsten Morgen beginnt mit der Aufzählung von fünf gravierenden Rechtschreibfehlern.

Wir beide - Ina und ich - fühlen uns geehrt und sind dankbar, dass wir ihr begegnet sind und DIE Karen zur Freundin haben durften.


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